CDU-Regionalräte: Bund muss bei Straße und Schiene nachbessern – Fraktion tagte in Nagold – Thema auch der beim Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030

07.04.2016

Nagold. Nachbesserungsbedarf beim Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 sieht die CDU-Fraktion im Regionalverband Nordschwarzwald.

Nach einer Fraktionssitzung in Nagold heißt es in einer Pressemitteilung, erfreulich sei, dass beispielsweise der Calwer Tunnel, die Horber Brücke sowie die A8 Enztalquerung und der Ausbau der Bundesstraße 10 bei Niefern im vordringlichen Bedarf stehen. Regional gelte es aber insbesondere im Süden sowie bei der Stammstrecke der Bahn durch den Enzkreis nachzulegen. Die seit Jahren geforderte Umfahrung von Loßburg, der Tunnel in Freudenstadt und die Umfahrung Horb müssten unbedingt in die Kategorie vordringlich vorgezogen werden. „Hier gilt es zu intervenieren“, so die CDU-Regionalräte. Dies solle in Schulterschluss mit den betroffenen Kommunen geschehen. tun. Nachlagen müsse der Bund auch in seinem Schienenbauprogramm. Die Gäubahn sei nicht im vordringlichen Bedarf und die Stammstrecke der Bahn zwischen Stuttgart und Karlsruhe werde als weitgehend abgeschlossen eingestuft. Für die CDU-Fraktion, so ihr Vorsitzender Günter Bächle (Mühlacker), gehört die Gäubahn als Verbindung mit dem Süden in den vordringlichen Bedarf. Engpässe der Stammbahnstrecke, die Züge zum langsameren Fahren zwängen, wie bei Wilferdingen-Süden, müssten beseitigt werden. Realisierungschancen hätten im Prinzip nur Vorhaben, die in den vordringlichen Bedarf aufgenommen werden. Die Anhörungsfrist zum Bundesverkehrswegeplan läuft bis Anfang Mai.